B-BOL: Stern – Deisenholfen(2:2): Alles eine Frage der Einstellung…

Im dritten Spiel innerhalb einer Woche verpassten es die Sterne den zweiten Sieg in Folge zu landen.

Bereits in der Kabine war die Stimmung gut, locker und vielleicht auch zu locker. Und auch weil es uns während des Aufwärmprogramms nicht gelang die nötige Spannung reinzubekommen, gingen wir eher pommadig ins Spiel.

Stern begann ballsicher und um eine souveräne Spielkontrolle bemüht. Deisenhofen Seinerseits wartete mit einer konpkaten Defensiv-Ausrichtung auf, und kam in der ersten halben Stunde selten über die Mittellinie. Torraumszenen für die Heimmanschaft blieben seltenware. Einmal kam Cavar aussichtsreich am Strafraum zum Abschluß ohne Fortune, ein weiteres Mal zielte Vujnovic zu genau und traf nur die Latte. Dann fing Stern aus dem Nichts zwei Gegentore: zunächst verwandelte Deisenhofen einen berechtigten Elfmeter, eine Minute später vertändelte Tavra den Ball im Mittelfeld, Deisenhofens Nr.8 bedankte sich mit einem fulminaten Schuß aus 25 meter in die Maschen. Dann war Halbzeit, und die Zuschauer wähnten sich im falschen Film…

Alles eine Frage der Eiinstellung? Wohl Ja, denn Stern begann die zweite Halbzeit kaum verändert, wirkte aber bei gleicher Spielweise entschlossener. Weil Deisenhofen mit der Führung im Rücken noch wenig Raum gestaltete und auch gut verteidigte, blieb das Unternehmen Aufholjagd schwierig.
Erst in der 58. Minute fand Vujnovic mit einem Satten Schuß die Lücke und markierte das 1:2. Danach erhöhte Stern nochmal die Drehzahl, blieb aber mehrmals an Deisenhofener Beine hängen. Erst 2 Minuten vor dem Ende nutzte Tavra eine Unachtsamkeit der gegnerischen Abwehr zum verdienten Ausgleichstreffer.
Zwei Tore gegen eine gute Mannschaft aufzuholen ist sicher keine einfache Aufgabe. Wir müssen und aber den Vorwurf gefallen lassen, die Mentalität der zweiten Halbzeit nicht bereits ab Spielbeginn gezeigt zu haben. An einem eher gebrauchten Tag, nehmen wir den Punkt mit… und hoffentlich die Erkenntnis, dass es mit halber Kraft nicht reicht. „Die extra Meile“ muss immer das Ziel sein!

Man of the Match:An der Toren war er nicht direkt beteiligt. Dennoch, Marko Cavar traf 80 Minuten lag kaum eine falsche Entscheidung und war in einem mäßigen Spiel, mit seinen Bewegungen, das „nicht verlangte Eintrittsgeld“ wert. Wir sagen: Hut ab!