• Bolzplatz-Treff nach dem 1. Weltkrieg
    Josef Rödl traf sich regelmäßig mit seinen Freunden, den Brüdern Hermann, Gustav und Ludwig Günter sowie Matthias Vogl und Heini Weber am Simon-Knoll-Platz um „wild“ zu bolzen. Schnell gesellten sich noch ca. 15 weitere fußballbegeisterte hinzu.

  • Erstes Spiel gegen den Sportclub „Phönix“
      Auf dem Flugplatzgelände in Schleißheim verlor man mit 1:7. Die „wilde Truppe“ wurde mit Viktoria München angekündigt und sie beschlossen fortan an einem regelmäßigen Spielbetrieb teilzunehmen.
  • 8. September 1919 – Ein neuer Fußballverein wurde geboren
      So beschloss man, sich als selbständige Fußball-Abteilung der Turnerschaft München-Ost von 1905 anzuschließen. Der neu gegründete Fußballverein war somit am Sportplatz an der Emmeramstrasse beheimatet.
  • Das Jahr 1921 – Die entscheidende Wende
      1921 erfolgte die Spaltung von Turnen und Sport und somit die Trennung von der Turnerschaft München-Ost. Einige Turner fanden sogar Gefallen am Fußballspielen und traten dem FC Stern bei. Hinzu kam noch, dass ebenfalls 1921 der Süddeutsche Fußball- und Leichtathletikverband gegründet wurde, dem der FC Stern unmittelbar beitrat und damit den Grundstein legen konnte, an einem geregelten und größeren Spielbetrieb teilzunehmen. Mit dem 1. Vorsitzenden Josef Rödl, der Sportstätte an der Emmeramstrasse, einem ausreichenden großen und durchaus beachtlichen Spielerkreis sowie dem Aufbau einer Jugendabteilung konnte es nun richtig losgehen.
  • 1924/1925 die erste Meisterschaft
        Mit der Meisterschaft in der B- und dem Aufstieg in die A-Klasse (damals dritthöchste Spielklasse) konnte der erste Erfolg gefeiert werden. Maßgeblichen Erfolg daran hatte der wohl erfolgreichste Fußballer, den unser Verein jemals hervorbrachte.

    Josef Hornauer

      , später sogar fünfmaliger deutscher Nationalspieler führte die erste Mannschaft zu diesem Erfolg.
  • 1927/1928 Der nächste Aufstieg dank der hervorragenden Jugendarbeit
        Der Aufstieg in die Kreisliga (zweithöchste Spielklasse) war vor allem dem Nachwuchs aus der eigenen Jugend zu verdanken und eng verbunden mit dem wohl bekannten Namen

    Beckenbauer

        . Des „Fußball-Kaisers“ Onkel nämlich,

    Alfons Beckenbauer

        , aus der eigenen Stern-Jugend hervorgegangen und später auch Länderauswahlspieler, leistete als Offensivspieler einen maßgeblichen Beitrag zum Aufstieg. Nicht unerwähnt soll in dem Zusammenhang auch

    Fritz Neumayr

      sein, ebenfalls ein Eigengewächs des FC Stern. Leider konnten auch diese beiden Größen nicht lange bei der erfolgreichen Truppe gehalten werden und wechselten schon bald zum FC Bayern (Alfons) bzw. zum TSV 1860 (Fritz).
  • 1946 Vereinswiedergründung nach dem 2. Weltkrieg
      Karl Wolf, Max Lechner und 15 weitere Fußballer gründen am 16. März 1946 den FC Stern-Eintracht (davon 14 Spieler vom früheren FC Stern). Der neue Sportplatz befand sich nun an einem Gelände an der Auerfeldstraße und als Spieler-Trainer konnte man den schon erwähnten Ex-Nationalspieler Josef Hornauer für sich gewinnen.
  • Das Sportplatz-Dilemma 1950 und 1963
      Nachdem 1950 der Verlust des Sportplatzes an der Auerfeldstraße feststand – vorübergehend wurde man am Heliosplatz aufgenommen – konnten zahlreiche fleißige Sternler-Hände in der Balanstraße (heutiges Gelände des V-Marktes) ein neues Sportgelände mit einem Sportheim aufbauen. 1963 allerdings wurde man erneut gezwungen das mühsam errichtete Vereinsgelände zu verlassen. Jetzt kam der Umzug nach Trudering auf die dort neu errichtete Bezirkssportanlage an der Feldbergstraße. Allerdings hatte dieser Umzug einen entscheidenden Vorteil. Da man nun davon ausgehen konnte, endlich einen festen Standort gefunden zu haben, konnte man sich endlich seit der Wiedergründung auch wieder einer richtigen Jugendarbeit widmen. Denn natürlich war auch damals den Verantwortlichen um den 1. Vorsitzenden Josef Westermaier bewusst, dass man nur mit einer intensiven Jugendarbeit in der neuen Heimat weiter bestehen konnte.
  • 1970 die erste Frauenmannschaft des FC Stern
      In den 70er Jahren widmete man sich der Erweiterung des Sportangebotes. So wollte man vor allem auch den weiblichen Mitgliedern sportliche Aktivitäten bieten. Der FC Stern gründet eine Fußball-Frauenmannschaft und eine Gymnastikabteilung.
  • 1996 der Umbruch beim FC Stern – Ein „Glücksfall“ war notwendig!
      In diesem Jahr hatte der Verein eine sehr harte Bewährungsprobe zu bestehen, so dass vereinzelt sogar die Frage auftauchte, ob der Verein aufgrund der in der Führung entstandenen Probleme überhaupt noch weiter bestehen könne. Nachdem der FC Stern nach Streitereien ohne Vorstand und Jugendleiter dastand, waren neue und starke Männer gefragt. Es kam der sogenannte „Glücksfall“ für unseren Verein. Denn ein Mann namens Ferdinand Stern, dessen Name bestens zum Verein passte und der bereits äußerst aktiv im Jugendbereich arbeitete, ließ sich nicht lange bitten, um in die Bresche des Jugendleiters zu springen. Dass er diese Funktion, in der er sich ja auch erst einfinden musste, über lange Jahre bestens ausfüllte, ist vielen nur allzu bekannt. Er legte den Grundstein für die bis heute so ausgezeichnete Jugendarbeit beim FC Stern.
  • 2007 – Eine neue Abteilung wird gegründet
      • Thekla und Sönke Grimpen gründen 2007 die Abteilung
      • Floorball mit 4 Mitglieder. Die Abteilung ist mittlerweile auf 147 Mitglieder (Stand 2012) angewachsen und damit nach Mitgliederzahlen auf Platz 7 aller deutschen Floorball Vereine.
  • Erfolge, von denen der Verein vor 10 Jahren nur träumte
      • 2011 – B-Junioren Aufstieg in die Bezirksoberliga
      • 2012 – Frauenmannschaft – Aufstieg in die Bayernliga
      • 2012 – A-Junioren – Aufstieg in die Bezirksoberliga
      • 2013 – 2. Frauenmannschaft – Aufstieg in die Bezirksliga
  • 2013 – Der FC Stern auf der Erfolgsschiene
      Der FC Stern hat sich mittlerweile zu einer der größten Fußballabteilungen in ganz Deutschland entwickelt. Die Mitgliederanzahl ist ständig im Aufschwung und unsere Fußball-Mannschaften konnten in den letzten Jahren viele Erfolge verbuchen. Aushängeschild unseres Vereins ist die erste Frauen-Fußballmannschaft, die in dieser Saison sehr erfolgreich in der Bayernliga kickt. Auch unsere Jugendmannschaften spielen in hochklassigen Ligen und der Andrang an neuen Spielern ist jedes Jahr sehr hoch. Der FC Stern besteht aber nicht nur aus Fußball. Auch unsere weiteren Abteilungen wie Floorball, die Kindersportschule und die Abteilung Sport und Gesundheit sind sehr beliebt.